Zahnersatz-Metalle im Mund

Warum nicht nur Amalgam als Metall im Mund kritisch ist

Brücken aus Keramik (links) und aus Metall (rechts). (© O.K. - Fotolia.com)
Brücken aus Keramik (links) und aus Metall (rechts).

Für alle in den Mund eingesetzten Metalle gilt, dass sie Wechselwirkungen mit dem Körper haben. Das heißt, dass durch Korrosion ("Rost"), Abrieb, Verdampfen (Quecksilber), Löslichkeit im Speichel und Elektrolyse (bei Vorhandensein verschiedener Metalle) Ionen (elektrisch geladene Moleküle) aus dem Metall in den Organismus gelangen. Entweder durch Verschlucken, oder (wie bei Quecksilber) durch Einatmen und durch Eindringen in die Schleimhaut.

 

Sie speichern sich im Gewebe und lassen sich dort zum Teil röntgenologisch, optisch (Metallsaum am Zahnfleisch) und histologisch (mikroskopische Untersuchung des Gewebes) nachweisen. So wurde z.B. Titan im Knochen um Implantate herum und in den benachbarten Lymphknoten gefunden.


Zahnmetalle und ihre mögliche Wirkung im Körper

Die Wirkung der Zahnmetalle ist dieselbe wie die der übrigen Metalle aus Umwelt und Nahrung. Besonders hervorzuheben ist aber der sensibilisierende Effekt (d.h. die mögliche Auslösung von Allergien und Autoimmunkrankheiten) von Titan, Gold, Palladium und Quecksilber.

 

Eine weitere Besonderheit ist die elektrophysikalische Wirkung von Metallen im Mund:

 

Kronen, Brücken und Implantate aus Metall gehen in Resonanz mit elektromagnetischen Schwingungen aus der Umwelt (Handy, Monitore etc.). Sie wirken dabei wie eine Antenne und erzeugen um sich herum ein elektromagnetisches Feld, dessen Feldlinien bis in das nur wenige Zentimeter entfernte Gehirn reichen.

 

Die in der Zahnheilkunde verwendeten Metalle lassen sich in vier Gruppen unterteilen:


Edelmetall (EM)-Legierungen

Diese werden verwendet zur Herstellung von sog. Stiftaufbauten (zur Wiederherstellung wurzelbehandelter und stark zerstörter Zähne), Gold-Inlays (Einlagefüllungen), Kronen und Brücken.

 

Es gibt mehrere Hundert verschiedener EM-Legierungen auf dem Markt und ihre Bestandteile sind in wechselnder Zusammensetzung: Gold, Platin, Palladium, Silber, Zink, Indium und kleine Beimengungen anderer Metalle wie Iridium.

 

Nichtedelmetall (NEM)-Legierungen

NEM-Legierungen werden verwendet für Milchzahnkronen, Provisorien, Kronen, Brücken, kieferorthopädische Apparaturen und für herausnehmbaren Zahnersatz (Teilprothesen). Auch davon gibt es Hunderte auf dem Markt und sie werden unterteilt in sog. Nickel-Legierungen und Kobalt-Legierungen. Ihre Bestandteile sind in wechselnder Zusammensetzung Nickel, Kobalt, Eisen, Chrom, Molybdän, Niobium, Titan, Wolfram, Mangan und in kleinen Beimengungen Silizium, Kohlenstoff, Gallium und Beryllium.


Titan-Legierungen

Titan-Legierungen werden verwendet für Kronen, Brücken und herausnehmbaren Zahnersatz. Sie bestehen zum größten Teil (86 - 99 %) aus Titan mit kleinen Beimengungen von Eisen, Niobium und Kohlenstoff.

 

Titan-Implantate werden zum Ersatz fehlender Zähne direkt in den Kieferknochen eingepflanzt. Sie bestehen zu über 98 % aus Titan mit geringen Beimengungen an Eisen und Sauerstoff.

 

Amalgam

Dieses Metallgemisch, das immer noch jährlich tonnenweise als Zahnfüllungs-Material verwendet wird, spielt eine besonders gefährliche Rolle bei der Quecksilber-Belastung vieler Menschen.

 

Deshalb liegt der Schwerpunkt dieser Website auf Quecksilber aus Amalgam-Füllungen und seine Auswirkungen auf die Gesundheit.

 


Die Schutzmaßnahmen: Wie Amalgam sicher entfernt wird!

Mit welchen Schutzmaßnahmen wird Amalgam sicher und ohne Quecksilberbelastung für den Körper entfernt?

Warum reicht der Kofferdam als alleinige Schutzmaßnahme nicht aus?

Was muss man sonst noch tun?

Die Antworten gibt´s auf der folgenden Seite!