Entgiftung durch spezialisierte Therapeuten

Sicherheit durch gute Betreuung

Entgiftung mit natürlichen Mitteln oder Medikamenten (© pat_hastings - Fotolia.com)
Entgiftung mit natürlichen Mitteln oder Medikamenten

Zusätzlich zu Ihren eigenen Entgiftungs-Maßnahmen können Sie eine professionelle Entgiftung durch einen spezialisierten Therapeuten durchführen lassen. Das sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit immer dann tun, wenn Sie sepzielle Entgiftungs-Präparate einnehmen wollen. Es gibt mehrere Gründe dafür:

 

Bei der Entgiftung mit natürlichen Mitteln oder Medikamenten können Nebenwirkungen, Allergien und Vergiftungs-Symptome auftreten. Ein Therapeut weiß damit umzugehen.

 

Entgiftungs-Präparate leiten nicht nur Schwermetalle aus, sondern auch Spurenelemente, die Ihr Körper braucht. Also müssen diese parallel zur Entgiftung wieder zugeführt werden. Auch da ist die Hilfe eines Experten notwendig.


Ein paar grundsätzliche Dinge zur Entgiftung, die Sie wissen müssen

Natürliche Mittel und chemische Substanzen

 

Für die Entgiftung stehen natürliche Mittel ( vor allem Pflanzen und Algen) und chemische Präparate zur Verfügung. Allen gemeinsam ist, dass sie Schwefel in Form sog. Thiole enthalten. Schwefel kann Schwermetalle an sich binden.

 

Auch einige Aminosäuren, aus denen unsere Hormone, Enzyme und weitere Körperstrukturen zusammengesetzt sind, enthalten diese Thiole, an die sich Quecksilber bindet.

 

Chelate: Doppelt hält besser

 

Chelate sind sind chemische Präparate, die (anders als natürliche Mittel) zwei Thiole enthalten. Damit können sie Schwermetalle sozusagen in die Zange nehmen und fester an sich binden als natürliche Entgiftungsmittel.

 

Letztere können Schwermetall-Atome teilweise wieder an Aminosäuren abgeben, so dass es zum Teil nur zu einer Umverteilung der Schwermetalle im Körper kommt.


Zelle und Zellzwischenraum

 

Unsere Körperzellen liegen nicht dicht beeinander, sondern sind durch den sog. Zellzwischenraum voneinander getrennt. Schwermetalle befinden sich sowohl in den Zellen als auch in den Zellzwischenräumen.

 

Damit Schwermetalle wirksam aus den Zellen ausgeleitet werden können, müssen zuvor die Schwermetalle aus den Zwischenräumen entfernt worden sein. Sonst kann es sein, dass die Metalle wieder in die Zellen zurückwandern.

 

Entgiftung besteht immer aus zwei Teilen

 

Die Schwermetalle müssen nicht nur im Körper gebunden werden. Sie müssen auch abtransportiert und ausgeschieden werden können. Der Abtransport aus dem Gewebe erfolgt hauptsächlich über das Lymphsystem.

 

Wenn die Entgiftung mit speziellen Präparaten durchgeführt wird, erfolgt die Ausscheidung entweder über die Leber oder die Nieren. Das bedeutet, dass diese Organe voll funktionsfähig sein oder gestärkt werden müssen.

 


Zellwand und Blut-Hirn-Schranke

 

Ein grundsätzliches Problem bei jeder Entgiftung ist, dass die Entgiftungsmittel dorthin gelangen müssen, wo Schwermetalle den größten Schaden anrichten: In die Zellen und in das Gehirn. Die Zellwände und das Gehirn besitzen  spezielle Schutzwälle, die sie vor Giften schützen sollen.

 

Quecksilber kann diese Schutzwälle leicht überwinden, aber nicht jedes Entgiftungsmittel. Bei der Auswahl ist deshalb darauf zu achten, dass auch das Entgiftungsmittel in die Zellen und in das Gehirn gelangt.

 

Genaue Durchführung der Entgiftung

 

Aus all dem können Sie erkennen, dass bei der Entgiftung mehrere Dinge beachtet werden müssen:

  • die Zell- und Gehirngängigkeit der Präparate
  • die Entgiftungsreihenfolge von Zellzwischenraum und Zelle
  • die Funktion der Ausscheidungsorgane
  • die Dosierung und Wirkungsdauer der Entgiftungsmittel

Es gibt deshalb genaue Einnahmepläne (sog. Protokolle) für Entgiftungspräparate, die ein spezialisierter Therapeut erstellen und überwachen muss.

 


Nicht nur Schwermetalle werden ausgeleitet

 

Ein weiteres grundsätzliches Problem jeder Schwermetall-Entgiftung ist, dass nicht nur die "bösen" Metalle ausgeleitet werden, sondern auch die "guten" Spurenelemente wie z.B. Zink.

 

Deshalb müssen die lebensnotwendigen Spurenelemente bei jeder Schwermetall-Entgiftung dem Körper parallel wieder zugeführt werden - z.T. in ganz speziellen Konzentrationen. Auch dafür ist die Hilfe eines Experten notwendig.

 

Die Dauer der Entgiftung

 

Eine Entgiftung erstreckt sich mindestens über 6 Monate, kann aber auch bis zu zwei Jahre dauern. Das kann manchmal sehr anstrengend sein, weil über den gesamten Zeitraum der genaue Einnahmeplan einzuhalten ist.

 

Wann die Entgiftung beendet ist, kann man durch Verlaufs-Kontrollen feststellen, in denen zwischendurch immer wieder die Menge der ausgeschiedenen Metalle im Urin gemessen wird.


Die professionellen Entgiftungs-Methoden im Überblick

Im Folgenden erhalten Sie kurze Informationen zu den gebräuchlichsten Entgiftungs-Methoden. Kurz deshalb, weil ich hier keine Anleitung zur Selbstbehandlung geben möchte und darf. Lassen Sie sich bei diesen Entgiftungsmethoden grundsätzlich von einem Experten beraten und betreuen!

 

Die Reihenfolge der vorgestellten Methoden stellt keine Wertung hinsichtlich der Wirksamkeit dar. Alle Methoden haben ihre Vor-und Nachteile. Entscheidend für den Erfolg sind die Kompetenz und Erfahrung des Therapeuten, der die Entgiftung durchführt!

 


Entgiftung mit DMSA oder DMPS

 

DMSA (Dimercaptobernsteinsäure) und DMPS (Dimercapto-Propansulfonsäure) sind Chelate, die Schwermetalle fest an sich binden. Sie können über den Mund oder intravenös verabreicht werden. Die Ausscheidung erfolgt über die Nieren und den Urin.

 

DMPS ist wirksamer als DMSA, verursacht aber häufiger Nebenwirkungen wie z.B. Allergien. Deshalb wird heute häufiger DMSA eingesetzt.

 

DMPS und DMSA dürfen nicht verwendet werden bei Allergien gegen Schwefel oder seine Verbindungen und bei Nierenfunktionsstörungen.

 

Da weder DMPS noch DMSA die Blut-Hirn-Schranke überwinden können, müssen sie mit anderen Präparaten kombiniert werden (siehe Cutler-Protokoll).

 

Entgiftung nach Dr. Dietrich Klinghardt

 

Bei dieser Methode werden die natürlichen Substanzen Koriander, Bärlauch und die Alge Chlorella pyrenoidosa für die Entgiftung verwendet. Zusätzlich bekommt der Patient Präparate zur Stärkung der Leber und der Nieren und Omega-3-Fettsäuren.

 

Koriander gelangt in die Zellen und in das Gehirn und kann dort Schwermetalle binden. Bärlauch entgiftet die Zellzwischenräume. Chlorella bindet die Gifte im Darm, damit sie von der Darmwand nicht wieder aufgenommen, sondern ausgeschieden werden.

 

Die Einnahme der Präpate muss über einen längeren Zeitraum in einer bestimmten Dosierung und Reihenfolge geschehen.

 

Bei der Einnahme von Chlorella wurden verschiedentlich Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet.

 


Entgiftung nach dem sog. Cutler-Protokoll

 

Diese von dem amerikanischen Chemiker Dr. Andrew Hall Cutler entwickelte Entgiftungsmethode beruht auf der kombinierten Einnahme zweier Chelate: Alpha-Liponsäure (ALA) und DMSA. Alpha-Liponsäure ist ein sog. Coenzym, also eine körpereigene Substanz, die in die Zellen und in das Gehirn gelangen und dort Schwermetalle binden und aus den Zellen transportieren kann.

 

Sie sollte allerdings erst dann eingenommen werden, wenn zuvor der Zellzwischenraum mittels DMSA von Schwermetallen weitgehend befreit wurde. Sonst könnte es durch ALA zu einer Schwermetallverschiebung in die Zellen kommen.


Auch diese Entgiftungsmethode muss nach einem genauen Dosierungs- und Zeitplan erfolgen.

 

Entgiftung mit EDTA

 

Auch EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) ist ein Chelat, das in seiner reinen Form hauptsächlich Calcium an sich bindet. Deshalb wird es in dieser Form gegen Arterienverkalkung eingesetzt.

 

Für die Schwermetall-Entgiftung wird modifiziertes EDTA eingesetzt, das bereits mit Calcium gesättigt ist und Schwermetalle binden kann. EDTA kann sehr gut Blei binden. Es ist aber ungewiss, ob es auch Quecksilber bindet. Deshalb ist sein Einsatz speziell für die Entgiftung nach der Amalgam-Entfernung fraglich.

 

EDTA muss intravenös verabreicht werden.

 


Ungeeignete Entgiftungs-Methoden

Homöopathie

 

Schon Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat deutlich gemacht, dass sich homöopathische Mittel nicht für die Quecksilber-Entgiftung eignen. Sie könnten zu einer Umverteilung der Metalle im Körper und zu einer Verschlechterung des Zustandes führen.

 

Bioresonanz als alleinige Maßnahme

 

Bioresonanz kann als begleitende Maßnahme einer Entgiftung auf der energetischen Ebene und zur Unterstützung der Ausscheidungsorgane Leber und Nieren hilfreich sein. Als alleinige Maßnahme ist sie nicht ausreichend.

 


Wo finde ich einen Spetialisten für die sichere Amalgamentfernung?

Wo finde ich einen Spezialisten für die sichere Amalgam-Entfernung?

Welche Unterlagen muss ich mitbringen?

Die Antworten gibt´s auf der folgenden Seite!